Hungertuch zur Kampagne 2019

Das MISEREOR-Hungertuch 2019: «Mensch, wo bist du?» von Uwe Appold © MISEREOR —  Hungertuch 2019<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-turbenthal-wila.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>8</div><div class='bid' style='display:none;'>206</div><div class='usr' style='display:none;'>8</div>
Das MISEREOR-Hungertuch 2019: «Mensch, wo bist du?» von Uwe Appold © MISEREOR: Hungertuch 2019
"Wo bist du?", so sucht Gott die Menschen im Paradies. Und die Suche Gottes nach dem Menschen ist bis heute geblieben. Wo bist du und wofür stehst du ein in dieser Welt mit ihren Herausforderungen? Das Hungertuch des Künstlers Uwe Appold lädt uns ein dieser Frage nachzusinnen.
Erna Brüngger,
«Wo bist du?» (Gen.3,9) Mit dieser Frage sucht Gott die ersten Menschen im Paradies. Nachdem sie vom Baum der Erkenntnis gegessen haben, verstecken sie sich voller Scham im Garten. Sie sind orientierungslose Menschen, die ihren Platz in der Schöpfung verloren haben – weil sie glaubten, alles bestimmen zu können, Gott werden zu können. Adam und Eva müssen sich ihrer Verantwortung stellen. Und die Suche Gottes nach den Menschen und ihrer Verantwortlichkeit ist geblieben: Wo stehst du? Wofür stehst du auf in einer Welt, die sich in rasantem Tempo verändert, in der sich Ungleichheiten verstärken, Gletscher schmelzen und Meere steigen? Fragen, die in den Kern der Verantwortung eines jeden Menschen zielen.
Wo bist du, Mensch? Wo bist du in der Welt mit ihren vielfältigen Herausforderungen? Für den Künstler Uwe Appold ist dies die Ausgangsfrage des Bildes. Er hat die Frage mit der Gestaltung des Bildes auf seine Art beantwortet und lädt uns ein, im Entdecken und Entschlüsseln seines Bildes unsere eigenen Antworten zu finden.
In den Kirchen in Wila und Turbenthal wurde je eines dieses eindrücklichen Hungertuchs angebracht. Das gibt Ihnen die Möglichkeit dieses Bild aus der Nähe und in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Es liegen Meditationshefte auf, die Ihre Gedankengänge beim Betrachten des Bildes anregen und begleiten können.
Die Kirchen sind tagsüber geöffnet (in Wila mit Ausnahme von Samstag und Sonntag).